4. November 2026
Acht private Camps, verbunden durch Stege über den Flutebenen, jedes mit eigenem Guide, Tracker und Gastgeber: Mit Singita Elela öffnet am 11. Dezember 2026 eine der spannendsten Safari-Adressen Botswanas.
Wenn morgens der Nebel über den Flutebenen liegt und das Wasser noch spiegelglatt ist, zeigt sich das Okavango-Delta von seiner stillsten Seite. Ein Fischadler ruft, irgendwo platscht ein Flusspferd, und zwischen den Papyrusinseln äsen Letschwe-Antilopen im knietiefen Wasser. Genau in diese Landschaft setzt Singita sein erstes Haus in Botswana: Singita Elela empfängt ab dem 11. Dezember 2026 seine ersten Gäste – und bringt ein Konzept mit, das es im Delta so bisher kaum gibt.
Singita kommt nach Botswana
Singita gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Namen der Luxussafari. Die Lodges und Camps in Südafrika, Simbabwe, Tansania und Ruanda stehen für erstklassige Guides, außergewöhnliches Design und ein konsequentes Engagement für Naturschutz und lokale Gemeinden. Dass die Marke nun im Okavango-Delta eröffnet, ist für Botswana-Kenner eine kleine Sensation.
Elela liegt im Nordwesten des Deltas in der privaten Konzession NG26, die rund 43.000 Acres umfasst – gut 17.000 Hektar Wasserläufe, Inseln und saisonal überflutete Grasebenen. Weil es sich um eine private Konzession handelt, teilen Sie die Tierbeobachtung nur mit wenigen anderen Gästen, und die Guides können flexibler planen als in öffentlichen Schutzgebieten.
Acht Camps statt einer Lodge
Das Besondere an Singita Elela ist seine Struktur. Statt einer großen Lodge entstehen acht kreisrunde, eigenständige Camps mit jeweils einem bis vier Schlafzimmern. Verbunden sind sie über erhöhte Stege, die über die Flutebenen führen – so bleibt der Boden für Tiere und Wasser frei, und Sie bewegen sich stets mit Blick in die Landschaft.
Jedes Camp hat sein eigenes Team aus Guide, Tracker und Gastgeber. Damit fühlt sich ein Aufenthalt in Elela eher wie ein privates Camp an als wie ein Hotel: Pirschfahrten, Mahlzeiten und Tagesablauf richten sich nach Ihnen. Für Paare bedeutet das größtmögliche Ruhe, für Familien oder befreundete Paare die Freiheit, gemeinsam zu reisen und dennoch ganz unter sich zu sein. Gerade für Mehrgenerationenreisen, bei denen Großeltern, Eltern und Kinder unterschiedliche Rhythmen haben, ist ein solches Konzept ideal.
Warum der Nordwesten des Deltas so reizvoll ist
Das Okavango-Delta ist ein Binnendelta: Der Fluss erreicht nie das Meer, sein Wasser verteilt sich in der Kalahari und verdunstet. Rund 600.000 Hektar sind ganzjährig mit Wasser bedeckt, weitere Flächen werden saisonal überflutet. Dieses Zusammenspiel aus Wasser und trockenen Inseln macht das Delta zu einem der artenreichsten Lebensräume Afrikas. Warum private Konzessionen hier einen so großen Unterschied machen, lesen Sie in unserem Beitrag über private Konzessionen im Okavango-Delta.
Im Nordwesten ist der Einfluss des Wassers besonders deutlich. Die Flut, die der Okavango aus dem angolanischen Hochland mitbringt, erreicht diesen Teil des Deltas früher als den Süden. Zur Tierwelt gehören Elefanten, Büffel, Zebras und Letschwe-Antilopen ebenso wie Löwen, Leoparden, Geparden und Afrikanische Wildhunde. Dazu kommt eine außergewöhnliche Vogelwelt, von Schreiseeadlern bis zur seltenen Fischeule.
Für wen sich Singita Elela eignet
Elela richtet sich an Reisende, die das Delta in großer Privatsphäre und mit sehr persönlichem Service erleben möchten. Besonders gut passt das Haus zu:
- Paaren, die eine Hochzeitsreise oder ein besonderes Jubiläum feiern
- Familien und befreundeten Paaren, die ein eigenes Camp für sich allein wünschen
- Mehrgenerationenreisen mit unterschiedlichen Bedürfnissen
- Botswana-Kennern, die das Land bereits bereist haben und das Delta noch einmal ganz neu erleben möchten
Weil Elela neu eröffnet, empfehlen wir eine frühzeitige Anfrage – insbesondere für die Hauptsaison von Juni bis Oktober und für die Feiertage.
Elela klug kombinieren
Ein Aufenthalt im Okavango-Delta wirkt am stärksten, wenn Sie ihm mindestens drei bis vier Nächte geben. Für eine längere Botswana-Reise bieten sich Kontraste an: der Linyanti mit seinen großen Elefantenherden, die Makgadikgadi-Salzpfannen mit ihrer endlosen Weite oder die Victoriafälle als eindrucksvoller Abschluss.
Wer das Delta zu Fuß erleben möchte, findet Anregungen in unserem Beitrag zur Walking Safari am Kweene. Und wer mit Kindern und Großeltern reist, findet in unserem Artikel über die Okavango-Safari für mehrere Generationen weitere Camps und Planungstipps.
Eine mögliche Route für zehn bis zwölf Tage:
- eine Nacht Johannesburg oder Kapstadt zur Ankunft
- vier Nächte Singita Elela im Okavango-Delta
- drei Nächte Linyanti oder Makgadikgadi-Salzpfannen
- zwei Nächte an den Victoriafällen
Die beste Reisezeit für das Okavango-Delta
Das Delta folgt einem ungewöhnlichen Rhythmus: Die Flut erreicht die Wasserläufe gerade während Botswanas trockenem Winter. Von Juni bis August ist das Delta deshalb besonders wasserreich, die Tage sind sonnig und die Nächte kühl – eine wunderbare Zeit für Bootsfahrten und Mokoro-Ausflüge. September und Oktober sind heißer und trockener, die Tiere konzentrieren sich an den verbleibenden Wasserstellen.
Von Dezember bis März ist Regenzeit. Dann ist die Landschaft sattgrün, viele Antilopen bringen ihren Nachwuchs zur Welt, und Zugvögel bevölkern das Delta. Diese grüne Saison ist oft ruhiger und bietet für Fotografen ein besonderes Licht – Elela öffnet genau zu Beginn dieser Zeit.
Anreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Direktflüge nach Botswana gibt es aus dem deutschsprachigen Raum nicht. Die bequemste Verbindung führt über Johannesburg: Lufthansa fliegt ab Frankfurt und ab München nonstop – im Winterflugplan 2026/27 ab München fünfmal pro Woche –, SWISS ab Zürich. Von Johannesburg geht es weiter nach Maun und von dort mit dem Kleinflugzeug direkt in die Konzession. Alternativ verbindet Airlink auch Kapstadt mit Maun, sodass sich Kap und Delta elegant kombinieren lassen.
Botswana stellt die Uhren nicht um. Im europäischen Winter ist es dort eine Stunde später als bei uns, im Sommer gilt dieselbe Uhrzeit.
Häufige Fragen
Wann eröffnet Singita Elela?
Singita Elela empfängt seine ersten Gäste ab dem 11. Dezember 2026. Es ist das erste Haus von Singita in Botswana.
Wo liegt Singita Elela?
Die Lodge liegt im Nordwesten des Okavango-Deltas in der privaten Konzession NG26, die rund 43.000 Acres umfasst. Erreicht wird sie per Kleinflugzeug ab Maun.
Was ist das Besondere an Singita Elela?
Statt einer großen Lodge gibt es acht eigenständige, kreisrunde Camps mit jeweils einem bis vier Schlafzimmern. Jedes Camp hat einen eigenen Guide, Tracker und Gastgeber, verbunden sind die Camps über erhöhte Stege über den Flutebenen.
Eignet sich Singita Elela für Familien?
Ja. Die Camps mit bis zu vier Schlafzimmern und eigenem Team eignen sich besonders für Familien, Mehrgenerationenreisen und befreundete Paare, die gemeinsam reisen und dennoch unter sich sein möchten. Die Altersregeln für einzelne Aktivitäten stimmen wir bei der Planung mit Ihnen ab.
Wie viele Nächte sollte man im Okavango-Delta einplanen?
Wir empfehlen mindestens drei, besser vier Nächte. So bleibt genug Zeit für Pirschfahrten, Ausflüge auf dem Wasser und ruhige Stunden im Camp. Für eine längere Reise lohnt sich die Kombination mit einer zweiten Region wie dem Linyanti oder den Salzpfannen.
Ihre Botswana-Safari mit New Luxury Africa
Ob die ersten Nächte in Singita Elela, eine Familienreise mit eigenem Camp oder eine große Route vom Delta bis zu den Victoriafällen: Wir planen Ihre Reise durch Botswana persönlich und mit Blick für die passenden Orte. Erzählen Sie uns von Ihren Wünschen – wir melden uns persönlich bei Ihnen.



