
Reiseinspiration
Namibia als Flugsafari
Dünen, Wüstenwildnis und Nashörner in sieben Tagen
7 Tage · Sossusvlei · Kaokoveld · Ongava
- Reisedauer
- 7 Tage
- Länder
- Namibia
- Reiseart
- Sossusvlei · Kaokoveld · Ongava
Namibia ist groß: Das Land erstreckt sich über eine Fläche, für die Selbstfahrer Wochen brauchen. Wer weniger Zeit hat, gewinnt sie in der Luft zurück. Kleine Propellermaschinen verbinden die Wüste im Süden mit den abgelegenen Regionen des Nordwestens – und machen aus den langen Etappen selbst ein Erlebnis, weil sich Dünenfelder, Trockenflüsse und Salzpfannen von oben ganz anders lesen als vom Fahrersitz.
Drei Regionen, jeweils zwei Nächte: die Dünen von Sossusvlei, die weite Wüstenwildnis des Kaokoveld nahe der Skelettküste und das private Ongava Game Reserve an der Südgrenze des Etosha Nationalparks. Dazwischen liegen nur kurze Flüge statt ganzer Fahrtage.
Diese Route ist als Inspiration gedacht. Sie kann in dieser Form geplant oder individuell an Ihre Wünsche, Ihre bevorzugte Reisedauer und Ihren persönlichen Reisestil angepasst werden.
Route
Ihre Reise auf einen Blick
Windhoek
Sossusvlei
Kaokoveld / Hoanib
Ongava Game Reserve
Reiseverlauf
Die Stationen dieser Reise
01
Sossusvlei, Namibia
Wilderness Kulala Desert Lodge
Wo die Dünen beginnen
Der erste Flug führt von Windhoek über das Khomas-Hochland hinunter in die Namib, eine der ältesten Wüsten der Welt. Unter dem Flugzeug ziehen Tafelberge, trockene Rivierbetten und schließlich das rote Dünenfeld vorbei, in dem Sossusvlei liegt.
Sossusvlei selbst ist eine Lehmpfanne zwischen Dünen, die mehrere Hundert Meter hoch aufragen. Nebenan liegt Deadvlei mit den abgestorbenen Kameldornbäumen, die sich auf dem weißen Pfannenboden vor rotem Sand abzeichnen – eines der meistfotografierten Motive Afrikas und trotzdem im Morgenlicht immer wieder anders. Der Sesriem Canyon, eine schmale Schlucht im Konglomeratgestein, liegt auf dem Weg. In der weiteren Umgebung fallen die sogenannten Feenkreise auf: kreisrunde, vegetationsfreie Flächen im Grasland, deren Entstehung bis heute diskutiert wird.
Die Wüste ist nicht leer. Oryx, Springbock, Schakale und die endemische Dünenlerche leben hier mit minimalem Wasser. Die Wilderness Kulala Desert Lodge liegt in einem privaten Reservat mit eigenem Zugang zum Sossusvlei-Gebiet, was frühe Auffahrten vor den Tagesbesuchern erlaubt. Die 21 Zelt- und Familieneinheiten unter Reet haben ein flaches Dachdeck – wer möchte, schläft dort unter freiem Himmel. Geführte Wanderungen, Naturfahrten und Fatbike-Touren sind möglich, ebenso ein Ballonflug über die Dünen bei Sonnenaufgang.
- Privater Zugang zum Sossusvlei-Gebiet für frühe Auffahrten
- Deadvlei, Sesriem Canyon und die Dünen des Namib
- Dachdeck zum Schlafen unter freiem Himmel
- Optional Heißluftballonfahrt über das Dünenfeld



02
Kaokoveld, Namibia
Hoanib Skeleton Coast Camp
Die Wildnis hinter der Skelettküste
Der Flug nach Norden ist selbst eine Etappe: vorbei an der Küste bei Swakopmund, über Kieswüsten und Bergketten bis ins Kaokoveld, das sich vom Hoanib-Fluss bis zum Kunene an der angolanischen Grenze erstreckt. Es ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen des südlichen Afrikas – trockene Gebirgszüge, Schotterebenen und episodisch fließende Flüsse, deren Betten die einzigen grünen Linien in der Landschaft bilden.
Genau diese Linien sind der Grund für die Tierwelt hier. Entlang des Hoanib bewegen sich wüstenangepasste Elefanten, Löwen, Giraffen und Spitzmaulnashörner über weite Distanzen zwischen den Wasserstellen. Die Bestände sind klein und die Sichtungen nicht garantiert – dafür spürt man hier deutlicher als in jedem Nationalpark, wie viel Raum diese Tiere brauchen. Im Kaokoveld leben außerdem die halbnomadischen Himba, und die Region ist zentral für Namibias Conservancy-Modell, in dem lokale Gemeinschaften große Landflächen selbst verwalten.
Das Hoanib Skeleton Coast Camp liegt über einem weiten, rauen Tal, das zum meist trockenen Hoanib abfällt. Acht Zeltsuiten, solar betrieben, dazu ein Forschungszentrum im Camp, in dem die Wildtierstudien der Region erklärt werden. Bei längeren Aufenthalten ist ein Tagesausflug zur Skelettküste möglich, zu den Robbenkolonien und Schiffswracks – hin per Geländewagen durch Dünenfelder, zurück im Flugzeug über die eigene Route.
- Wüstenangepasste Elefanten, Löwen und Giraffen am Hoanib
- Acht Zeltsuiten über einem weiten Trockental
- Forschungszentrum im Camp mit Einblick in die Wildtierstudien
- Bei längerem Aufenthalt Tagesausflug zur Skelettküste



03
Ongava Game Reserve, Namibia
Ongava Lodge
Nashörner an der Grenze zu Etosha
Die letzte Etappe führt an die Südgrenze des Etosha Nationalparks. Das Ongava Game Reserve entstand ab 1991, als frühere Rinderfarmen zusammengelegt und in ein Schutzgebiet umgewandelt wurden. Der Name bedeutet in Otjiherero „Nashorn“ – und tatsächlich gilt das Reservat heute als einer der besten Orte im südlichen Afrika, um Breitmaul- und Spitzmaulnashörner zu sehen.
Neben den Nashörnern leben hier Löwen, Leoparden, Elefanten, Giraffen, Oryx, Springbock, Zebras und die seltene Schwarznasenimpala, dazu über 300 Vogelarten. Weil das Reservat privat ist, sind Dinge möglich, die im Nationalpark nicht erlaubt sind: geführte Buschwanderungen, Nachtpirschfahrten und Zeit in einem Fotoversteck am Wasserloch. Ergänzend führen Ausfahrten in den zentralen Teil Etoshas, wo sich das Wild in der Trockenzeit an den Wasserstellen rund um die große Salzpfanne sammelt.
Die Ongava Lodge liegt auf einem Felsrücken in den Ausläufern der Ondundozonanandana-Berge. 14 Chalets aus Naturstein und Reet, jeweils mit eigener Veranda; die Decks und der Essbereich blicken auf ein stark besuchtes Wasserloch. Zum Reservat gehört außerdem ein Forschungszentrum, dessen Ausstellung Ökologie und Artenschutz der Region verständlich macht.
- Breitmaul- und Spitzmaulnashörner im privaten Reservat
- Buschwanderungen, Nachtpirschfahrten und Fotoversteck
- Ausfahrten in den zentralen Etosha Nationalpark
- Chalets mit Blick auf ein stark besuchtes Wasserloch



Besonderheiten
Was diese Reise besonders macht
Kurze Flüge statt Fahrtage
Kleine Propellermaschinen verbinden drei weit entfernte Regionen in einer Woche.
Sossusvlei früh
Privater Zugang zum Dünengebiet erlaubt Auffahrten vor den Tagesbesuchern.
Kaokoveld
Eine der abgelegensten Regionen des südlichen Afrikas mit wüstenangepasstem Wild.
Nashörner in Ongava
Privates Reservat mit Spitz- und Breitmaulnashörnern, Nachtfahrten und Wanderungen.
Etosha inklusive
Ausfahrten in den zentralen Nationalpark rund um die große Salzpfanne.
Ihre Reise muss nicht genau so aussehen.
Diese Reise ist eine Inspiration – kein Reiseprogramm von der Stange.
Vielleicht möchten Sie länger im Okavango Delta bleiben. Eine andere Lodge kennenlernen. Weitere Safari-Gebiete ergänzen. Oder Rovos Rail mit einer ganz anderen Route kombinieren.
Wir nutzen diese Reise gerne als Ausgangspunkt und entwickeln daraus gemeinsam mit Ihnen Ihre persönliche Afrikareise.
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