Rote Sanddünen des Sossusvlei in der Namib in Namibia im frühen Morgenlicht

    Reiseinspiration

    Namibia im eigenen Tempo

    Selbstfahrerreise von Windhoek über Sossusvlei und Damaraland bis in den Etosha Nationalpark

    12 Tage · Selbstfahrer · Namib · Etosha

    Reisedauer
    12 Tage
    Länder
    Namibia
    Reiseart
    Selbstfahrer · Namib · Etosha

    Namibia ist ein Land der Weite: viermal so groß wie Großbritannien und doch von nur rund drei Millionen Menschen bewohnt. Wer selbst fährt, erlebt genau diese Dimension – Schotterpisten, die sich bis zum Horizont ziehen, Tage mit klarem Licht und Nächte unter einem außergewöhnlich dichten Sternenhimmel.

    Diese Route verbindet die klassischen Landschaften des Landes in zwölf Tagen: die roten Dünen der Namib bei Sossusvlei, die Atlantikküste bei Swakopmund, die Felsformationen und Felsgravuren des Damaralandes und schließlich die Wasserlöcher des Etosha Nationalparks.

    Gefahren wird mit einem geländegängigen Fahrzeug, übernachtet in ausgesuchten Lodges und Camps. Etappen, Reisedauer und Unterkünfte lassen sich frei anpassen – ebenso wie der Wechsel zu einer geführten Variante mit eigenem Guide.

    Route

    Ihre Reise auf einen Blick

    1. Windhoek

    2. Sossusvlei

    3. Swakopmund

    4. Damaraland

    5. Etosha Nationalpark

    6. Onguma Private Reserve

    7. Otjiwarongo

    Reiseverlauf

    Die Stationen dieser Reise

    01

    Windhoek, Namibia

    The Weinberg

    Ankommen in der Hauptstadt

    Windhoek liegt auf rund 1.700 Metern Höhe in einem Talkessel im Hochland des Landes und ist als Auftakt bewusst ruhig gewählt. Nach der Übernahme des Fahrzeugs am Flughafen führt die Strecke in einer knappen Stunde in die Stadt.

    Am Nachmittag bleibt Zeit für ein Gespräch über die Route, für erste Erkundungen zu Fuß und für ein Abendessen in der Stadt. Wer möchte, verbindet den Tag mit dem Besuch eines Museums oder einem Blick auf die deutsch-namibische Architektur rund um die Independence Avenue.

    The Weinberg liegt südlich des Zentrums am Hang, mit Blick über die Stadt, eigenem Weinberg, Spa, Pool und mehreren Restaurants im Haus.

    • Fahrzeugübernahme direkt am Flughafen
    • Persönliche Routenbesprechung vor Ort
    • Lodge mit eigenem Weinberg, Spa und Pool
    • Windhoek auf 1.700 Metern Höhe als sanfter Auftakt
    Christuskirche in Windhoek in Namibia zwischen Palmen und Gärten im Licht des Hochlands

    02

    Sossusvlei, Namibia

    Hoodia Desert Lodge

    Die roten Dünen der Namib

    Die Fahrt nach Süden führt durch immer karger werdende Halbwüste bis an den Rand des Namib-Naukluft-Nationalparks. Die Namib gilt als eine der ältesten Wüsten der Welt; ihre Dünen erreichen bei Sossusvlei Höhen von über 300 Metern und leuchten je nach Tageszeit von Ocker bis Tiefrot.

    Ein ganzer Tag ist der Wüste gewidmet, mit Aufbruch vor Sonnenaufgang. Mit erfahrenem Guide geht es in den Park, zu Fuß weiter nach Sossusvlei und in das Deadvlei mit seinen abgestorbenen Kameldornbäumen auf weißem Lehmboden – einige von ihnen sind Jahrhunderte alt. Wer mag, steigt auf eine der Dünen. Nach einem Picknick im Schatten der Kameldornbäume folgt der Sesriem Canyon, den der Tsauchab-Fluss in Sedimentschichten geschnitten hat.

    Die Hoodia Desert Lodge liegt am Tsauchab-Flussbett, rund 25 Kilometer vor dem Parkeingang. Die Chalets sind offen zur Wüste gebaut, mit Außenduschen, Klimaanlage und Pool.

    • Ganztägige geführte Exkursion nach Sossusvlei und Deadvlei
    • Dünen von über 300 Metern Höhe
    • Sesriem Canyon am Tsauchab-Flussbett
    • Chalets mit Außendusche und Blick in die Wüste
    Blick vom Dünenkamm über die roten Dünen der Namib bei Sossusvlei in Namibia im Morgendunst
    Oryxantilopen vor einer roten Sanddüne in der Namib in NamibiaLuftbild der Küstenstraße zwischen Dünen der Namib und dem Atlantik bei Walvis Bay in Namibia

    03

    Swakopmund, Namibia

    Strand Hotel Swakopmund

    Wo die Wüste auf den Atlantik trifft

    Die Strecke nach Westen ist eine der eindrucksvollsten des Landes: Die Dünen reichen bis an den kalten Benguelastrom, und über der Küste liegt fast täglich Nebel. Swakopmund, 1892 als Hafenstadt gegründet, wirkt mit seinen Jugendstilfassaden und Palmenpromenaden bis heute eigentümlich europäisch.

    Ein voller Tag bleibt zur freien Verfügung. Möglich sind eine Bootsfahrt in der Lagune von Walvis Bay zu Pelikanen, Robben und Delfinen, eine Geländewagenfahrt nach Sandwich Harbour, wo die Dünen senkrecht in den Atlantik abfallen, oder eine Living Desert Tour, auf der ein Guide die kleinen, an Nebelwasser angepassten Bewohner der Dünen zeigt.

    Das Strand Hotel liegt auf der Mole direkt am Meer, mit Zimmern zur Brandung, mehreren Restaurants, Bars, Spa und Terrasse.

    • Küstenstrecke, auf der Dünen bis an den Atlantik reichen
    • Lagune von Walvis Bay, Sandwich Harbour und Living Desert Tour als Optionen
    • Hotel direkt an der Mole mit Blick auf die Brandung
    • Koloniale Architektur und Cafés in Swakopmund
    Historisches Kolonialgebäude mit Türmchen und Palmen in Swakopmund an der Atlantikküste Namibias

    04

    Damaraland, Namibia

    Onduli Ridge

    Felsen, Gravuren und Wüstenelefanten

    Nördlich der Küste beginnt das Damaraland, eine der ursprünglichsten Regionen Namibias: Granitkuppen, Tafelberge, Trockenflussbetten und kaum Siedlungen. Die Region ist dünn besiedelt, dafür geologisch außergewöhnlich vielfältig.

    Ein geführter Ausflug führt nach Twyfelfontein, UNESCO-Welterbe und eine der größten Ansammlungen von Felsgravuren Afrikas – über 2.000 Darstellungen von Tieren und Fährten, teils mehrere Tausend Jahre alt. Anschließend geht es in die Trockenflussbetten auf die Suche nach den wüstenangepassten Elefanten, die hier über weite Strecken zwischen den Wasserstellen wandern.

    Onduli Ridge liegt zwischen Granitfelsen westlich von Twyfelfontein. Die Villen sind offen gebaut, mit Außenbad und eigenem Aussichtsdeck; gegessen wird häufig im Freien zwischen den Felsen.

    • Twyfelfontein mit über 2.000 Felsgravuren, UNESCO-Welterbe
    • Ausfahrt zu wüstenangepassten Elefanten
    • Lodge zwischen Granitfelsen mit Außenbad
    • Tafelberge und Trockenflussbetten im Damaraland
    Prähistorische Felsgravuren mit Giraffen und Antilopen auf rotem Sandstein bei Twyfelfontein im Damaraland in Namibia
    Wüstenangepasste Elefanten in einem Trockenflussbett im Damaraland in NamibiaGranitbogen der Spitzkoppe im Damaraland in Namibia mit rot leuchtenden Felsgipfeln im Abendlicht

    05

    Etosha Nationalpark, Namibia

    Etosha Oberland Lodge und Onguma The Fort

    Wasserlöcher am Rand der Salzpfanne

    Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias ist um eine riesige Salzpfanne herum angelegt, die aus der Luft wie ein weißes Binnenmeer wirkt. In der Trockenzeit sammelt sich das Wild an den Wasserlöchern, was Etosha zu einem der zugänglichsten Wildbeobachtungsgebiete Afrikas macht: Elefanten, Löwen, Spitz- und Breitmaulnashörner, Giraffen, Zebras, Oryx und Springbock in großer Zahl.

    Eine erste Nacht am Südrand des Parks dient der Eingewöhnung, danach führt die Fahrt durch den Park selbst, mit Stopps an den Wasserlöchern entlang der Route. Zwei weitere Nächte folgen im privaten Onguma Reserve an der Ostgrenze, wo neben Pirschfahrten auch geführte Wanderungen und Sundowner-Fahrten möglich sind.

    Onguma The Fort liegt erhöht über der Pfanne, mit Blick auf ein eigenes Wasserloch von allen Zimmern aus. Zum Haus gehören elf Bush Suiten sowie eine Sultan- und eine Honeymoon-Suite; Kinder sind ab sieben Jahren willkommen.

    • Fahrt durch den Etosha Nationalpark mit Stopps an den Wasserlöchern
    • Zwei Nächte im privaten Onguma Reserve
    • Blick auf ein eigenes Wasserloch von allen Zimmern
    • Geführte Wanderungen und Sundowner-Fahrten möglich
    Zebra im goldenen Abendlicht in der Savanne des Etosha Nationalparks in Namibia
    Onguma The Fort mit Blick über die Ebene am Ostrand des Etosha Nationalparks in NamibiaGiraffen an einem Wasserloch im Etosha Nationalpark in Namibia

    06

    Otjiwarongo, Namibia

    Thorn Bush Tented Camp

    Eine letzte Nacht im Busch

    Auf dem Rückweg nach Süden verändert sich die Landschaft erneut: aus offener Savanne wird dichterer Dornbusch, die Rinderfarmen und Wildreservate rund um Otjiwarongo prägen das Bild.

    Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, optional mit einer Naturfahrt durch das umliegende Reservat. Das Thorn Bush Tented Camp setzt auf Zeltsuiten mit festem Komfort, Pool und Spa – ein ruhiger Abschluss, bevor am nächsten Morgen die Fahrt zum Flughafen folgt.

    • Zeltsuiten mit festem Bad, Pool und Spa
    • Optionale Naturfahrt im umliegenden Reservat
    • Kurze Etappe zum internationalen Flughafen am Abreisetag
    Sundowner im Dornbusch eines privaten Reservats bei Otjiwarongo in Namibia

    Besonderheiten

    Was diese Reise besonders macht

    01

    Eigenes Tempo

    Selbstfahrerreise im Geländewagen mit festen Lodges und freier Tageseinteilung.

    02

    Sossusvlei geführt

    Ein ganzer Tag mit Guide in Sossusvlei, Deadvlei und Sesriem Canyon.

    03

    Wüste und Atlantik

    Die Strecke nach Swakopmund führt dorthin, wo die Dünen das Meer erreichen.

    04

    Twyfelfontein

    UNESCO-Welterbe mit über 2.000 Felsgravuren und Wüstenelefanten in der Nähe.

    05

    Etosha zweifach

    Nationalpark und privates Onguma Reserve mit eigenem Wasserloch.

    Ihre Reise muss nicht genau so aussehen.

    Diese Reise ist eine Inspiration – kein Reiseprogramm von der Stange.

    Vielleicht möchten Sie länger im Okavango Delta bleiben. Eine andere Lodge kennenlernen. Weitere Safari-Gebiete ergänzen. Oder Rovos Rail mit einer ganz anderen Route kombinieren.

    Wir nutzen diese Reise gerne als Ausgangspunkt und entwickeln daraus gemeinsam mit Ihnen Ihre persönliche Afrikareise.

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