
Reiseinspiration
Vom Okavango Delta zu den Victoria Falls
Wasserwildnis, Elefanten am Chobe und das größte Wasserfallsystem der Welt
9 Tage · Okavango Delta · Chobe · Victoria Falls
- Reisedauer
- 9 Tage
- Länder
- Botswana · Simbabwe
- Reiseart
- Okavango Delta · Chobe · Victoria Falls
Botswanas Norden liest sich wie eine Abfolge von Wasserlandschaften, die jede für sich funktioniert und gemeinsam eine der dichtesten Wildnisregionen Afrikas bilden: das Okavango Delta, das Moremi Game Reserve, der Chobe mit seinem Elefantenreichtum – und am Ende, schon in Simbabwe, der Sambesi, der über eine anderthalb Kilometer breite Kante in die Tiefe stürzt.
Die Route beginnt mit einem Rundflug über das Delta und endet zu Fuß am Rand der Victoria Falls. Zwischen den Stationen liegen kurze Flüge und eine Grenzüberfahrt auf der Straße, nie lange Fahrtage. Vier Standorte, jeweils zwei Nächte, mit Pirschfahrten und Bootsfahrten in fast gleichem Maß.
Diese Route ist als Inspiration gedacht. Sie kann in dieser Form geplant oder individuell an Ihre Wünsche, Ihre bevorzugte Reisedauer und Ihren persönlichen Reisestil angepasst werden.
Route
Ihre Reise auf einen Blick
Maun
Okavango Delta
Moremi Game Reserve
Chobe Nationalpark
Sambesi Nationalpark, Victoria Falls
Reiseverlauf
Die Stationen dieser Reise
01
Okavango Delta, Botswana
Kiri Camp
Das größte Binnendelta der Welt
Von Maun aus geht es im Kleinflugzeug ins Delta – und schon dieser Flug erklärt das Gebiet besser als jede Karte: tiefe, von Papyrus gesäumte Kanäle, die sich zu Lagunen weiten, Inselgruppen, Überschwemmungsflächen und dahinter trockenes Land, auf dem sich die Tiere sammeln.
Das Okavango Delta ist das größte intakte Binnendelta der Erde. Gespeist vom Okavango und den Regen des angolanischen Hochlands schwankt seine Ausdehnung zwischen etwa 15.000 und 22.000 Quadratkilometern, je nach Flutjahr. Genau diese Dynamik bestimmt, was man erlebt: in Hochwasserzeiten Motorbootfahrten und Mokoro-Ausflüge zwischen Wasserlilien, in trockeneren Monaten Pirschfahrten dort, wo eben noch Wasser stand.
Das Kiri Camp liegt auf einer Insel am Kiri-Kanal, erhöht auf Holzdecks über den Überschwemmungsflächen, eingebettet in einen Ebenholzwald. Weil es in einer privaten Konzession steht, sind Dinge möglich, die im Nationalpark nicht erlaubt sind: Fahrten abseits der Wege, Nachtpirschfahrten und geführte Wanderungen über die umliegenden Inseln. Die Region ist für ihre Löwen- und Büffelbegegnungen bekannt, außerdem für einen bemerkenswerten Bestand an Afrikanischen Wildhunden.
- Einflug im Kleinflugzeug über die Kanäle des Deltas
- Mokoro- und Bootsfahrten je nach Wasserstand
- Private Konzession mit Nachtfahrten und Buschwanderungen
- Bekannt für Löwen, Büffel und Afrikanische Wildhunde



02
Moremi Game Reserve, Botswana
Monachira Camp
Wasserwege, Wälder und Reiherkolonien
Ein kurzer Flug nach Norden führt ins Moremi Game Reserve. Es wurde 1963 eingerichtet – auf Initiative der BaTawana, benannt nach Chief Moremi – und war das erste Schutzgebiet Afrikas, das von einer lokalen Gemeinschaft selbst ausgewiesen wurde. Auf rund 5.000 Quadratkilometern umfasst es etwa ein Viertel des Deltas.
Der Reiz liegt im Nebeneinander der Lebensräume: Uferwälder, Akaziendickicht, Grasflächen, Trockenpfannen, palmengesäumte Inseln und Wasserarme voller Flusspferde. Im Nordosten grenzt Moremi an den Chobe Nationalpark und den Khwai. Diese Vielfalt macht das Reservat zu einem der verlässlichsten Wildbeobachtungsgebiete des südlichen Afrikas.
Das Monachira Camp liegt auf einer Insel am gleichnamigen Kanal, nicht weit von den Gudigwa-Reiherkolonien, wo zur Brutzeit Tausende Reiher, Silberreiher und Störche nisten. Zehn Zeltsuiten auf Decks, mit Blick auf die Überschwemmungsebene; gefahren wird zu Land und zu Wasser. Mit Glück zeigen sich hier auch der scheue Pels-Fischeule und die Sitatunga, eine an Sumpf angepasste Antilope.
- Eines der vielfältigsten Wildgebiete des südlichen Afrikas
- Gudigwa-Reiherkolonien mit Tausenden Brutvögeln
- Kombination aus Pirschfahrten, Bootsfahrten und Inselwanderungen
- Chance auf Pels-Fischeule und Sitatunga



03
Chobe Nationalpark, Botswana
Chobe Chilwero Lodge
Wo die Elefanten an den Fluss kommen
Der Flug nach Kasane und eine kurze Fahrt bringen Sie an den Chobe. Botswanas erster Nationalpark umfasst über 11.700 Quadratkilometer und schließt neben dem berühmten Flussabschnitt auch Savuti und Linyanti ein – zusammen das Gebiet mit der größten Elefantenpopulation Afrikas.
Am Chobe erlebt man Wild aus zwei Perspektiven. Vom Boot aus ziehen Herden ins Wasser, Flusspferde tauchen auf, Büffel kommen abends zum Grasen aus dem Schatten; von der Pirschfahrt aus wirken die gleichen Tiere ganz anders. Dazu kommen Puku-Antilopen, Krokodile und ein außergewöhnlicher Vogelreichtum an den Ufern.
Die Chobe Chilwero Lodge liegt erhöht über dem Fluss mit Blick über Inseln und Überschwemmungsebenen bis nach Namibia. Fünfzehn strohgedeckte Suiten mit privatem Garten, ein Spa und ein Pool auf zwei Ebenen – ein bewusst ruhiger Gegenpol zu den frühen Ausfahrten. Ein Tagesausflug zu den Victoria Falls ist von hier ebenfalls möglich.
- Größte Elefantenpopulation Afrikas am Chobe
- Bootsfahrten und Pirschfahrten im gleichen Gebiet
- Blick vom Höhenzug über Fluss und Überschwemmungsebenen
- Fünfzehn Suiten mit privatem Garten und Spa



04
Sambesi Nationalpark, Simbabwe
Victoria Falls River Lodge
Der Rauch der donnert
Die letzte Etappe führt über die Grenze nach Simbabwe in den Sambesi Nationalpark, der sich am Südufer des Flusses westlich der Stadt Victoria Falls erstreckt. Teak- und Mopanewälder prägen das Bild; Elefanten, Büffel, Flusspferde und Krokodile sind häufig, Löwen, Leoparden und Wildhunde kommen vor. Für Vogelbeobachter ist der Fluss ein eigenes Kapitel – selbst der sonst scheue Afrikanische Finfoot zeigt sich hier an ruhigen Ufern regelmäßig.
Wenige Kilometer flussabwärts stürzt der Sambesi über eine mehr als anderthalb Kilometer breite Kante rund hundert Meter in die Tiefe. Die Gischt steigt so hoch, dass sie kilometerweit sichtbar ist – daher der lokale Name Mosi-oa-Tunya, „der Rauch der donnert“. Der Rundweg auf simbabwischer Seite führt entlang der gesamten Breite; Helikopterflüge zeigen die Zickzack-Schluchten von oben, und wer möchte, fährt auf dem Unterlauf durch die Stromschnellen.
Die Victoria Falls River Lodge war die erste private Lodge im Sambesi Nationalpark und liegt direkt am Fluss, oberhalb der Fälle. Zeltsuiten mit eigenem Tauchbecken, dazu Baumhaussuiten auf einer eigenen Insel. Der Übergang zwischen stillem Flussufer und dem Getöse der Fälle macht diesen Abschluss besonders.
- Victoria Falls über mehr als anderthalb Kilometer Breite
- Bootsfahrten und Pirschfahrten im Sambesi Nationalpark
- Zeltsuiten am Fluss mit eigenem Tauchbecken
- Optional Helikopterflug oder Wildwasserfahrt



Besonderheiten
Was diese Reise besonders macht
Delta und Fälle
Zwei der bekanntesten Naturwunder Afrikas in einer Reise, verbunden durch kurze Flüge.
Wasser und Land
Mokoro, Motorboot und Pirschfahrt ergänzen sich an jeder Station.
Private Konzession
Im Delta sind Nachtfahrten, Offroad-Fahrten und Buschwanderungen möglich.
Chobe
Die größte Elefantenpopulation Afrikas, vom Boot und vom Fahrzeug aus.
Zwei Länder
Botswana und Simbabwe ohne lange Fahrtage, mit einer Grenzüberfahrt auf der Straße.
Ihre Reise muss nicht genau so aussehen.
Diese Reise ist eine Inspiration – kein Reiseprogramm von der Stange.
Vielleicht möchten Sie länger im Okavango Delta bleiben. Eine andere Lodge kennenlernen. Weitere Safari-Gebiete ergänzen. Oder Rovos Rail mit einer ganz anderen Route kombinieren.
Wir nutzen diese Reise gerne als Ausgangspunkt und entwickeln daraus gemeinsam mit Ihnen Ihre persönliche Afrikareise.
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